im rahmen eines fotoprojekts ,habe ich mich auf die suche nach alternativen lebensformen in wien begeben.(weiß schon :plumper titel -aber uns ist nix besseres eingefallen für leute die versuchen ihr leben abseits vom mainstream zu gestalten)das für mich am interessanteste war dabei mit einem freeganer eine ´einkaufstour´ zu machen. felix hnat von der veganen gesellschaft hat sich meiner neugierigen seele erbarmt und mich mitgenommen. spät abends wenn die läden bereits zu sind von mistkübel zu mistkübel zu laufen um essbares zu finden hat sich als erstaunlich leicht herausgestellt. (man weiß zwar nie was es heute zum abend essen geben wird aber man kann sich sicher sein dass es was geben wird und zwar reichlich davon- unter umständen dann halt zwiebelsuppe für 50 personen ) hauptmotivation hinter dieser ernährungsform ist nicht ein leergeräumtes bankkonto sondern hat eher den zweck sich der konsum und wegwerfgesellschaft zu entziehen .
ich kann mir zwar nicht vorstellen dass ich das ähnlich konsequent durchführen könnte wie felix (da mein konsumgeiler schweinehund meist nach bestimmten dingen schreit (meist pizza-also so gesehen könnte ich gleich richtigen müll essen bevor ich müll esse für den ich auch noch zahle) aber ich war schwer beeindruckt wieviel gedanken er sich darüber macht woher sein essen kommt.
wer jetzt auf den geschmack gekommen ist ,für de gibt es mehr info unter :